Spatenstich für die Zukunft einer neuen keramischen Batterie made at TRIDELTA-Campus

2020 soll das neue Pilotierungszentrum des Fraunhofer IKTS in Betrieb gehen

Spatenstich für die Zukunft einer neuen keramischen Batterie made at TRIDELTA-Campus

Am Montag wurde am Fraunhofer IKTS der feierliche Spatenstich für ein Pilotierungszentrum für Pulversynthese und Extrusion begangen.

Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee, Ministerpräsident Bodo Ramelow, Landrat Andreas Heller und Bürgermeister Benny Hofmann setzten den Spaten zusammen mit den Institutsleitern des IKTS Alexander Michaelis, Ingolf Voigt und Michael Stelter sowie dem Hauptabteilungsleiter Finanzen des Fraunhofer Instituts den Spaten an. Anwesend waren auch viele Unternehmer des TRIDELTA Campus.

Hermsdorf als Standort

In ihren Grußworten unterstrichen alle Sprecher die Eignung des Standortes Hermsdorf für ein derartiges Bau- und Anwendungsprojekt: Durch die anwesenden Unternehmen, die in Synergie zur Forschung des IKTS fertigten, sei Hermsdorf bestens gerüstet für die Weiterentwicklung der Technologien. Sowohl das Know-How in der Keramik-Produktion und Anwendung wie auch in der Sensorik seien am Standort vertreten.

Die Produktion eines Energiespeichers

Die Energiewende erfordert leistungsfähige Speicher, z.B. für überschüssigen Strom aus einer Solarzelle. Mit der am Fraunhofer IKTS entwickelten Zelle sei es möglich, diese zuverlässig und risikoarm zu speichern und in weniger sonnigen Phasen nutzbar zu machen.

Nachdem nun die Zusammensetzung der Materialien für die Batterie und die Details der Produktion bereits entwickelt sind, besteht die nächste Herausforderung in der digitalen Produktion und in der Entwicklung von Sensoren zur Qualitätskontrolle, um die Produktion in den erforderlichen Zahlen zu ermöglichen. Und dank Energiewende sei zu erwarten, dass eine leistungsfähige, wartungsarme und ungefährliche Batterie eine sehr hohe Nachfrage erfährt.

Ein weiterer Vorteil dieser Batterie ist, dass sie ohne Lithium auskommt, das teuer importiert werden muss.

 

Der Bau

Das neue Gebäude des Fraunhofer IKTS soll bis Juni 2020 fertiggestellt sein. Labore, 6 Technika sowie auch Büros und Lagerräume werden in dem neuen Gebäude Platz finden.

Der Bau wird durch Bund und Land gefördert.

Wir wünschen gutes Gelingen beim Bau und natürlich eine erfolgreiche Inbetriebnahme der neuen Anlagen und Maschinen!

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