Drahterodieren

von Janina Kühn

Kleinste Eckradien, feinste Oberflächen und höchste Präzision

Drahterodieren ist ein Verfahren zur hochgenauen Bearbeitung aller elektrisch leitfähigen Materialien. Hierbei wird die materialabtragende Wirkung elektrischer Entladungen zwischen der Elektrode und dem Werkstück genutzt. Das Dielektrikum beim Drahterodieren ist ein synthetisches Öl beziehungsweise Wasser, welches bei der eropräzisa GmbH durch den ECO-Ionisier auf einen Leitwert von ca. 15 μs deionisiert wird. Das deionisierte Wasser fungiert beim Erodierprozess als Spülmedium und kontrolliert leitende Flüssigkeit.
 
Das Drahterodieren entspricht mit einem Toleranzfeld von unter 3 μm dem feinsten und präzisesten Bearbeitungsverfahren in der Funkenerosion, hier können Oberflächengüten von < RA 0,1 erreicht werden. Interessant ist, dass aktuell Additive Verfahren noch nicht an diesen Grad der Präzision heranreichen. Vergleichbare Additive Verfahren wie beispielsweise 3D Mikrodruck erreichen derzeit einen Präzisionsgrad von 30 μm und eine Oberflächengüte von RA 0,8.
 
Es gilt: Je feiner der Draht, desto feiner die Kontur des gefertigten Präzisionsteiles.
Kunden aus der Medizinbranche, Uhrenindustrie, Optik sowie Luft- und Raumfahrt legen höchsten Wert auf feinste Oberflächengüte. Das Drahterodieren ist durch das höchste Maß an Präzision die Highend- Lösung dieser Branchen.
 
Drahterosion findet auch am TRIDELTA CAMPUS in Hermsdorf Anwendung. Der Partner vor Ort: https://www.eropraezisa.com/drahterodieren

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